Sommer / Schottland

Wir verlassen die Gegend um Inverness langsam.



Ganz langsam bei den Brücken. Unser erstes Ziel ist der Retailmarkt, der 7 Tage die Woche 24 offen hat, daher bekommen wir dort auch heute am Sonntag alles, was wir brauchen.



Im Norden von Inverness gibt es ein Delfin-Center. Da müssen wir natürlich hin. Sogar der Eintritt soll frei sein.



OK das ganze ist auch nur dieser Container und recht enttäuschend, auch wenn man durch das Fenster auf der anderen Seite mit dem Fernglas heute morgen um 8:30 Uhr wohl 3 Delfine gesehen hat. Na gut.



Auch wenn hier der Weg der Besichtigungspunkte beginnt, beschließen wir nun, dass wir bei unserem Glück eh nichts sehen werden und schlagen die andere Richtung ein.



In dem Lagerraum der einer Whiskey Destilly riecht es schon stark danach und Carolin wird fast vom Geruch glücklich....



Um 12:30 nach der Führung bekomen wir dann unser Probierglas und der Whiskey schmeckt sehr rauchig und wir können auch lächeln.


Das heißt jetzt erstmal eine kleine Pause vor der Destille und Mittagessen kochen.



Jetzt geht es auf langen Straßen immer Richtung Westen.



Ups hier wird es immer enger.



Jetzt kommt der Regen und die Straße ist nur noch "single track road". Also Einspurig mit kleinen Passiermöglichkeiten.



Eindlich ein erster Hinweis auf unser heutiges Ziel.



Die malerische Westküste.



Und über diese Brücke soll es zur Isle of Skye gehen.



Ab hier ist alles zweisprachig ausgeschilder (Gälisch und Englisch). Nun sind wir auf der größten Insel der inneren Hybriden, der Isle of Skye.



Bei regnerischen Wetter stehen wir mitten auf der Insel im Ort Sligaccan und hoffen auf den morgigen Tag mit besserem Wetter, so zumindest usner Wetterfrosch auf dem Barometer.

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Oh mann, da hat uns unser Barometer voll belogen.


Bei diesem Wetter verlassen wir die Insel of Skye lieber wieder, denn da macht es keinen Spass sich die Strände und Küsten anzuschauen.



Für unser nächstes Ziel müssen wir die Fähre nehmen, denn die Brücke würde einen riesigen Umweg von ca: 150 km bedeuten.


Dieser Kutter soll uns also rüberbringen, wir sind gespannt, aber wir bekommen die erste Fähre nicht, denn die ist voll. So Essen wir etwas zu mittag und warten geduldig ab.


Ganz so geduldig geht es in dem Ford KA da vor uns nicht ab, denn von der Ankunft in der Lane bis jetzt hat man den Autoschlüssel verloren und blockiert eine der 4 Reihen zu der Fähre. Der KA bleibt wo er ist und die Besitzer kommen nicht mit auf die Fähre.

Immer wieder begegnen uns deutsche Wohmobile, so wie jetzt auch dieses hier von der Fähre herunterkommt. Ein netter Gruß ist natürlich selbstverständlich.



Endlich dürfen wir drauf, und weil wir das längste Fahrzeug sind auch als erstes.


Dort stehen wir jetzt vor der Bugklappe und warten auf den Hafen. Wir müssen trotz der kurzen Überfahrt von 30 Minuten alle aussteigen und dürfen nicht im Auto bleiben.


Kurz vor der Ankunft dürfen wir wieder ins Auto.



Und die Klappe zeigt nach Öffnung auch wirklich Land. Geschafft.


Im Bahnhof von Mallaig direkt hinter dem Hafen steht schon unsere nächste Attraktion, allerdings ist das nicht der Ort, wo wir sie sehen wollen, jetzt müssen wir uns sputen, um schneller zu sein.


Bis zu dem Ort sind es noch 29 Meilen.


Immer wieder sehen wir die Zuglinie, wir sind also richtig.



Und der nächste Tunnel. Bahnübergänge gibt es hier nicht.


Dafür aber immer mal wieder beeindruckende Landschaft.


Und geschafft. Wir sind pünktlich vor dem Zug hier angekommen.


Da ist sogar noch genug Zeit ein Cache zu heben. Zusmamen mit einem zufällig getroffenen Dänen loggen wir den Cache.



Petra und Carolin unterhalten sich mit einem Britten, der seit Anfang Januar von Dover mit dem Fahrrad durch UK fährt.


Dann hört man das Schnaufen und Pfeiffen endlich.


Wir haben es tatsächlich geschafft eine Dampflok auf der berühmten Brücke aus diversen Filmen (unter anderem Harry Potter) live zu sehen.


Kurz ein Erinnerungsfoto von dem Ort und schwups, wir bleiben hier stehen.


Hier bei den Koordinaten 56°52'178 Nord und 5°26'152 West steht kein Schild das Overnight Parking verbietet und wie man sieht, sind wir nicht alleine. Dieser Platz hier kurz vor dem kostenpflichtigen Visiter-Center ist ohne Gebühr und sehr nahe an der Brücke.



Das Foto muss ich einfach noch mitnehmen, bevor wir hier Kaffeetrinken und in aller Ruhe den Abend ausklingen lassen. Morgen müssen wir dann aber auf einen richtigen Campingplatz zum Entsorgen und Auftanken von Wasser.

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Ja, jetzt stehen wir am Viadukt, und morgen hat Carolin Geburtstag. Wir brauchen also einen Campingplatz. Unsere gestrigen Versuche etwas Freies zu finden sind alle gescheitert. Wir beschließen also somit, jetzt alle CP anzufahren und nach einem freien pitch für 2 Nächte zu fragen.



Der erste Platz ist nur 24 km Entfernt und ich habe Glück. Es gibt hier einen freien Platz für 2 Nächte, da beschließen wir sofort hier zu bleiben und den Tag in Ruhe zu genießen. An der Rezeption spreche ich Deutsch mit einer Dame aus Eiserfeld, die dort arbeitet.

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Unser kurzer Weg zum Campingplatz.



Was muss ich da sehen, wir haben einen Mixer für den Geburtstagskuchen an Bord. Den hat Petra aber gut eingeschmuggelt.



Carolin schaut kurz von Ihrem Buch auf, weil die Mama



mit dem Gummihammer die Löffelbiscuits für den Kuchen kleinhaut. Inzwischen hätte mich aber auch eine Küchenmaschine nicht mehr gewundert.....

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Ich breche kurz auf, um mit dem Fahrrad noch kurz ein paar Sachen einzukaufen und erledige natürlich noch einen Cache.



Zum Kaffee bringe ich Mint Pie mit - Ein Minzkuchen - der so süß ist, das einem das kleine Stück völlig ausreicht um schlecht zu werden.



Petra verweigert Ihr Stück und nimmt sich dafür einen Whiskey Tee - aber auch das ist wohl nicht der bringer im Hinblick auf den Geschmack.



Wir stehen hier aber sehr schön ruhig und haben aus dem Alkoven sogar



Ausblick auf den See bzw. das Loch.



Meine Damen gehen noch zum Waschen diverser Kleidung in die Laundry. Carolin entdeckt einen Käscher und damit müssen wir jetzt noch an das Wasser, um evtl. dort hineinzufallen, denn fangen werden wir damit wohl nichts....



Naja der Spass war es wert......



Und eine Campingplatzkatze gibt es hier auch und die ist sehr schmusig. So jetzt wollen wir mal Essen und den Abend beschließen.
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