Sommer / Schottland

Geburtstag in Schottland.



Noch vor dem Frühstück muss ich alles auspacken. Ein Set mit Tellern zum Jonglieren und einem Diabolo. Toll.



Passend zum Gebiet hier ein schottischer Bär, mit Schottenrock, Mütze und Dudelsack, sowie der schottischen Flagge auf einer Hinterpfote.



Und ein Bord mit Rollen - Wakeboard genannt.



Erste erfolgreiche Stehversuche. Irre Sache.



Aber jetzt erstmal frühstücken, dass mit den Croissants hat sehr gut geklappt. Denn die hat Carolin zusammen mit den Brötchen ganz alleine am Vortag im Shop bestellt...



Um 10:30 kommt hier dann direkt am Camping-Platz der Dampfzug wieder mal vorbei. Irre auf der Brücke direkt darüber zu stehen. Carolin wollte nicht mitkommen, sie will heute einen sehr ruhigen Tag verleben und mal NICHTS unternehmen. Die Bilder begeistern Sie aberr so, das sie heute nachmittag, wenn der Zug zurück kommt auch mitkommen will.



Da ich schonmal ganz vorne am Platz bin, mache ich schnell noch ein Bild von dem Schild des Platzes, auf dem wir stehen.



Am Wohnmobil zurück schmust Petra mit der Campingplatzkatze in der Dinette. Als die Katze mich sieht faucht sie aber und verschwindet.



Carolins erste Versuche auf dem Board sehen schon gut aus, nur lenken ist echt schwierig.



Und führen natürlich unweigerlich zu Stürzen. Das passt nicht mehr und endet mit einer leichten Prellung der Hüfte und einer Schürfwunde am Ellbogen. Gott sei Dank nichts sschlimmeres, auch wenn das Photo es vermuten lässt...

Das Wetter um 15:30 draußen ist so graußig, dass wir nicht vor die Tür wollen. Es regnet junge Hunde oder so. Zudem schmerzt Carolin ihr Sturz noch etwas, wir schenken uns den Zug auf dem Rückweg somit heute Nachmittag. Der Kuchen schmeckt uns gut und wir lassen den Tag sehr ruhig ausklingen.
Heute geht dann weiter, leider weiter Richtung Süden, denn wir müssen langsam an den Heimweg denken....



Vorbei an vielen Loch´s sehen wir auch mal



Hochlandrinder mit ihren Kälbchen. Einfach wuschelig die Kleinen und bestimmt auch lecker mit Kräuterbutter und Bratkartoffeln.



Aber so ein verfallenes Castle musste heute auch wieder sein.



Hier an dem noch erhaltenem Modell von Dunstaffnage Castle kann man sich ein wenig ein Bild machen. Hier sollen die Kronjuwelen der Schotten versteckt gewesen sein und es hat noch so einiges Geschichtliches hier gegeben. Leider haben wir da in Geschichte gerade gefehlt...



Trotzdem beachtlich, was die früher schon bauen konnten und wie lange es gehalten hat.



Naja zumindest das meiste. Man kann halt nicht alles haben. Zumindest ist uns das Wetter heute hold und es ist trocken und teilweise sonnig.



Eine inzwischen verfallene Kapelle in der auch einige Adelige beerdigt sind, gehört auch zu dem Anwesen. Zum Glück war das in dem Scottland Explorer Pass enthalten, denn die fast 10 Pfund für uns als 3 köpfige Familie hätten sich für die paar Steine nicht gelohnt.



Diese Biker versuchen Ihre Schuhe auf einem Parkplatz zu trocknen. In dem Ort Tyndrum gibt es außer einer Tankstelle mit dem Parkplatz, zwei Gaststätten und



dem grünen Gummistiefel Shop nichts zu sehen, auch wenn die Werbung mehr verspricht. Naja, dann geht es noch ein bisschen weiter.



Auf dem Glen Dochart Caravon Park in der Nähe von Luib beschließen wir bei schönen Wetter noch ein wenig draußen zu sitzen, Kaffee zu trinken und den restlichen Kuchen von gestern zu essen sowie dann die Nacht zu verbringen.

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So, heute geht es langsam wieder Richtung Süden, denn in einer Woche geht unsere Fähre wieder zurück aufs Festland.
Auf dem Weg Richtung Edinburgh, unserem Ziel für heute haben wir wieder einiges gesehen und besichtigt.

Aber hiermit geht es erst einmal los:
Ich komme mir vor wie bei der Formel1 in der Boxengasse, aber es ist schon deutlicher als unsere "Fähnchenschwenker" in Deutschland.


"Das Ampelmännchen mit deutlicher Ansage: GO oder STOP"

Wir nähern uns langsam aber sicher unserem ersten Etappenziel. Wie immer bekommen wir unterwegs schöne Landschaften und schöne Dörfchen mit teils engen Straßen zu sehen.


"Immer weiter geradeaus..."


Wir wollen nach Stirling, das Schloß dort besichtigen. Also folgen wir mal dem Hinweis des Schildes.
Und können auch schon bald das imposante Gemäuer auf der Anhöhe entdecken.


"Dass Schlösser aber auch immer auf dem Berg liegen müssen..."

Aber wir haben es geschafft und sind immerhin bis zum eigentlich Schloss-Parkplatz vorgefahren und brauchen nur ein kurzen Moment warten bis wir für 4 Pfund parken dürfen. Bei dem Preis wurden wir auch persönlich vom Parkplatzeinweiser eingewiesen.


"Näher geht's nimmer..."

Wir machen uns startklar und entern die Burg.
Nach den üblichen Prodezere bei dem Eingang, Erklärungen folgen Erklärungen seitens der "Guides", die doch ganz nach Schottenart sehr sparsam mit den Silben der einzelnen Wörtern sind, können wir endlich ins Innere des Schlossen gelangen.

Und ganz unverhofft hat Caro den größten Spaß.
Es gibt kleine "Ritterspiele", die durch lautstarke Erklärungen der Selbigen auf dem Rasen durchgeführt werden.


"Die Ritter stehen zum Kampfe bereit..."


"Die Schlacht-Taktik wird ausgegeben..."


"Die Waffen werden präsentiert..."


" Nach dem ersten Kampf sind die Ritter schon ein bisschen müde..."


"Aber es nutzt nichts, der Feind muß besiegt werden..."


"... und die nötige Motivation kommt vom Oberritter persönlich..."

Aber nicht nur der Schwertkampf wird geübt, auch das Armbrustschießen darf nicht fehlen.
Aber hier braucht der Feind nichts zu fürchten, denn so recht mag es nicht klapen....


"Die Anweisungen sind natürlich auf Englisch..."

"Na, ob das klappt?...."

 

"Auch der kleine Ritter übt fleißig...."


Wir schlendern dann anschließend noch ein wenig durch die Burg und schauen uns hier und dort noch einiges an.

"Wir erklimmen steile Treppen..."

"Genießen die Aussicht und den schottischen Nieslregen..."

"Schauen uns in der Kathedrale um und bestaunen die Wandbilder dort"



"Trohnen auf den Königsstühlen..."

Wir verlassen die Burg und "schleichen" uns langsam wieder aus der Stadt heraus.


"Bitte wo geht's lang?"


Nach einer relativen kurzen Fahrt erreichen wir unser zweites Etappenziel für heute.
Es nennt sich "Deep Water Sea" und ist vergleichbar mit den Sea-Life-Aquarien in Deutschland.


"Der erste Hinweis..."

Die Besonderheit hier ist der 124m lange Unterwasser-Tunnel in dem man einige Fischarten wie Haie und Rochen beobachten kann.
Wir hatten Glück und konnten die Fütterung miterleben. Diese wurde von zwei Tauchern in dem Wasserbecken durchgeführt.

"Auch hier dürfen Seesterne und anderes gestreichelt werden..."

"Der Tunnel... mit Förderband wie am Flughafen"



"Und der Haifisch, der hat Zähne..."


"Der Rochen sieht uns hingegen liebevoll an..."


"Und nochmal der Hai persönlich..."

Wir haben genug vom Tunnel und sind froh weder gefresssen worden zu sein, noch von den Wassermassen erdrückt worden zu sein.
Wir schauen uns noch schnell die Seehunde und Robben an. Aber ein wenig entäuscht sind wir da schon, nun da sind wir von Norddeich ja auch etwas anderes gewöhnt.

"Nicht so skeptisch meine Damen"


Wir machen uns dann aber recht schnell auf die Socken, denn wir müssen noch ein Nachtlager finden.
Das Navi und MarioMario weisen mir den Weg zum Hafen schnell und zügig und wir haben Glück. Auf einem freien Platz vor dem Ocean-Terminal ist massig Platz und wir sind auch nicht alleine hier. Mittlerweile stehen hier schon 5 Womos hier.
Wir schlendern noch ein wenig durch diese Einkaufs-Mall, gehen noch bei Italiener etwas essen und schauen, ab wann mir morgen früh dann die "Britannia" entern können. Denn die "alte" Yacht der Queen liegt hier und ist mittlerweile zu einer Touristenattraktion geworden.


"Hier stehen wir nun...."

Wir trotzen ein wenig dem schlechten Wetter sprich Wind und wir werden wieder einmal von diesem sanft in den Schlaf geschaukelt.
Gute nacht bis morgen....

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