Sommer / Schottland

Heute morgen starten wir, um nach Soutend on Sea zu gelangen. Hier soll es einen 1 Meilen langen Pier lt. Carolins Englisch Buch geben. Und das will sie sehen. Wir somit auch. Also dann mal los.



Erstmal auf die Autobahn Richtung London.



Ups, wie gut das wir uns registriert hatten, die Zone ja geht recht weit und trifft auch diese Autobahn im Osten von London.



Das scheint die Durchfahrt unter der Themse zu werden, etwas ungewöhnlich ist die unterschiedliche Höhenausrichtung schon.



Im Tunnel wird es dann aber schon klar und wir haben die richtige Spur erwischt.



Jetzt müssen auch die Pferde von der rechten Spur der Autobahn runter.......



An einem riesigen Einkaufsladen machen wir halt und versorgen uns endlich mit ausreichend Getränken. Endlich kann ich hier auch meine Three Karte in Betrieb nehmen und FTP nutzen, damit sind nun auch Google-Karten wieder möglich. Puh.



Dann muss es jetzt zu dem Pier gehen, mal schauen, wo wir da Parken können. Aber Parken ist dort kein Problem.  Es gibt einen großen LKW und Bus Parkplatz nur 200 Meter vom Pier entfernt. Seltsam, aber nachher erfahren wir warum.



Na der Pier ist aber wirklich lang - mal schauen, ob wir da wirklich hinauslaufen wollen, das scheint weit zu werden.



Vor dem Pier erstmal ein riesiger Vergnügunspark, wie in GB üblich, daher der riesige Busparkplatz in so unmittelbare nähe, der LKW Parkplatz erklärt sich durch die netten Nachtclubs mit Mädels an der Strecke bis zum Pier und Hotels mit den Namen "Hope Hotel", die geben Zimmer sogar für nur eine Stunde ab. Wir entscheiden, auch wenn wir bis morgen früh das Ticket gelöst haben, hier blieben wir nicht über Nacht stehen.

Aber jetzt erstmal zum Pier.


Zum Glück fährt ein Zug raus bis zum Kopf des Piers, denn der Pier ist knappe 2 km lang! Man achte bei dem Bild auf Doppel-T Träger. Im Original ist der Zustand noch erheblich bedrohlicher.



Am Kopf angekommen, wird uns schnell klar, das auch die Planken schon erheblich bessere Zeiten gesehen haben.



Wir geniesen ein wenig das schöne Wetter am Brücken-Kopf. Auch wenn es sehr windig ist.



Der Zug bringt uns dann wieder sicher zurück an Land.


Wir vergnügen uns noch ein wenig in dem Park und geniesen die Zeit. Ein Chache könne wir heute übrigens nciht findenm egal. 18:00 Uhr Zurück am Wohnmobil wird uns klar, dass wir hier wirklich nicht bleiben wollen und suchen uns einen passenderen Platz in der Nähe.



Auf einem Pferdehof, 2 Meilen nördlich von Southend on Sea werden wir fündig und unterhalten uns noch nett mit den Nachbarn, Carolin inspiziert mal die Pferdeställe und ist begeistert. Morgen müssen wir mal etwas mehr fahren, sonst  kommen wir wohl nie in Schottland an.

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So, heute bin ich mal wieder an der Reihe, ein paar Zeilen zu unserem täglichen Reisebericht hinzu zu fügen.

Nach einer sehr ruhigen Nacht verlassen wir den schönen Stellplatz in der Nähe von Rocheford und fahren in Richtung Norden.


" Hier ruhen nicht nur die Pferde gut, sondern auch die Camper, die dem CC angehören"
Schnell finden wir den "Highway" und es geht mit 60 -70  Mph zügig voran.
Binnen kurzem haben wir bereits Cambridge erreicht und lassen es genauso schnell hinter uns.


"Leider reicht die Zeit nicht um Cambridge anzuschauen"

Weiter gehts und nach einem Stau legen wir gegen 12:30Uhr auf einem Autohof eine kurze Pause.
Mario hat es mal eilig auf Toilette zu kommen und auch der Magen meldet sich durch ein dezentes Knurren. Also essen wir schnell etwas und nun muß ich auch mal ran.

"Ist ja gar nicht so schwer......:-)"

Ich darf meine ersten Meilen im Linksverkehr zurücklegen. Zum Glück ist es nicht weit zur Autobahn zurück und ich kann auch relativ schnell wieder entspannt auf die Fahrbahn schauen. Wobei es ist schon verwirrend von rechts überholt zu werden und von links auf die Autobahn aufzufahre. Aber mit zunehmender Zeit geht es immer besser und auch hier kommen wir schnell voran.

Aber unterwegs gibt's doch noch einiges zu sehen:

"Ohne Worte"
Zum Beispiel Spitpreise wie bei uns, nur leider sind es Pfund und nicht Euro und den typisch britischen Regen in etwas stärkerer Form....


"Camper-Kuriositäten entlang der Autobahn"
Aber auch verschiedene Auffassungen, wie groß der Wohnwagen oder das Wohnmobil sein muß....



"Endlich erreichen wir York"

Trotzallem erreichen wir gegen 14:50 Uhr unser erstes Tagesziel:
Das Outlet-Center York, es ist das Pendant zu dem Outlet-Center Roermond.
Aber, obwohl von der gleichen Gesellschaft, doch völlig anders.
In einigen Läden denken wir, dass man hier einfach alles, was bei drei nicht an einem Verkaufsständer hängt, hier abgeladen wird und entsrechend unsortiert wieder weiter verkauft wird.


"Das Outlet-Center York"

Wir wollen los und stellen fest, dass uns mal wieder der Strom ein Streich spielt. Es tut sich rein garnichts mehr, aber wenigsten springt das Auto noch an.
Wir einigen uns nach kurzer Krisensitzung ersteinmal darauf den von uns ausgesuchten Campingplatz in der näheren Innestadt von York anzufahren. Zum einen sollten wir das Stromproblem unbedingt und zügig lösen, da momnetan während der Fahrt noch nicht einmal der Kühlschrank funktioniert und unsere Toilette müßte auch mal langsam wieder entleert werden.
Also, wir finden den Campsite recht schnell, aber voller Ernüchterung müssen wir feststellen, dass alles belegt ist.
Wir fahren also gleich wieder los, und steuern den nächst ausgeschilderten Campsite am Racecourse an. Da wir nicht gleich die Einfahrt ausmachen können, fahren wir an dieser vorbei, kommen aber dadurch noch einer Tankstellle vorbei und taken ersteinmal. Vollführen danach eine geschickte 180° Wendung und finden diesmal wenigsten die Einfahrt, aber noch lange nicht den Campsite, da wir vor einer Unterfürung stehen, die leider nicht hoch genug ist.
Aber hier haben wir wenigsten genügend Platz und ein bisschen Schatten, damit wir wenigsten unser Stromproblem in den Griff bekommen können.
Immerhin haben wir das Problem schnell lokalisieren können und es provisorisch mit etwas Bastelkunst beheben können.
Aber das Problem des stadtnahen CP haben wir noch nicht gelöst.
Also schauen wir im handbuch nach und geben den 5 Meilen entfernten CP ein und fahren los.
Dabei machen wir noch einige unfreiwillige Stadt"rundfahrten", aber wenigsten haben wir einige schöne Photomotive dadurch bekommen können:

"Eines der vielen Stadttore"

Aber auch dieses schaffen wir irgendwann und kommen endlich gegen 20:30Uhr auf dem Campsite an und können, weil einige "pitches" wieder gecancelt worden sind wenigsten über Nacht bleiben.

Nun geht es daran, dass Stromproblem richtig zu lösen und unsere Rückfahrkamera wieder Einsatzbereit zu bekommen. Denn diese hatte auf der Hinfahrt bei dem Unwetter um Brüssel herum mehr als ein Vollbad genommen und ist demensprechend die letzten Tage immer beschlagen gewesen.

Alles dies und noch ein nicht zu unterschätzendendes Hunger-Problem konnten zum Glück und zur Zufriedenheit aller gelöst werden und wir fallen müde aber beruhigt gegen 23:45 ins Bettlein.

Unsere heutige Route, leider nicht ganz vollständig durch die Schusseligkeit der Beifahrerin, die die Log-Maus vergessen hat einzuschalten:
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Ein halber Ruhetag wird das heute, denken wir uns. Stehen spät auf, duschen alle gemütlich und buchen auch noch die nächste Nacht auf diesem Campingplatz. Dann fahren wir gegen 11:00 Uhr los.



Ups am Ausgang vom Campingplatz stehen doch glatt rechts und links Fohlen auf der Weide - na da kommen wir ja heute nochmal hin zurück und können diese in Ruhe anschauen. Lange geht unsere Fahrt eh nicht. Es sind nur die knappen 1,5 Meilen zum Park und Ride Parkplatz.


Von dort starten wir mit dem Bus in die Innenstadt. In York gibt es wohl mehr zu sehen, daher kostet das hier auch gleich 4,60 anstelle von 2,50 Pfund wie in Canterbury.


Dieser Turm fällt ins Auge und wir denken, das wir von dort ein wenig von der Stadt sehen können.



Oben müssen erstmal ein paar Aufgaben gelöst werden. Es ist in England üblich, dass Kinder die Geschichte auf diese Weise nähergebracht wird. Bei uns fördert es zu dem die Englischkenntnisse.



So muss die ganze Anlage um die Burg mal ausgesehen haben. Heute ist nur noch der verfallene Turm und ein wenig Schloss dort.



Trotzdem wagen wir uns hoch auf die Umrandung des Turmes.



Von dort hat man dann auch Aussicht auf die Stadt und die Kathedrale.



Die Treppe nach unten ist echt eng und ziemlich ausgetreten. Jetzt aber erstmal wieder in die Stadt.


Oh je ein Disney Laden. Heute hat in York alles offen, denn hier ist Altertumsmarkt und Gauklerfest und alles was sonst noch in eine solche alte Stadt gehören könnte.



Durch viele alte Gassen laufen wir und sehen jede Menge tolle Geschäfte.



An der Kathedrale angekommen sind wir von dem Bau überwältigt.



Direkt läuft auch schon eine Schauspielgruppe mit Musik und fahrbarer Bühne durch die Straße vor der Kathedrale.



Wir lassen uns von dem äußeren Anblick beeindrucken und schenken uns den Innenteil, denn der Eintritt in diese Kirche soll pro Person 8 Pfund kosten.....



Das Auto ist zwar nicht aus dem Mittelalter aber trotzdem recht alt und schön.



Auf den Wiesen, um die Kathedrale herum, sind überall kleine Bühnen aufgebaut.



Auch Carolin versucht den Schauspielern zu lauschen. Natürlich ist alles auf english und daher etwas schwer zu verstehen.



Auch überall in der Stadt gibt es vor herllicher Kulisse Theatervorführungen. Wir kaufen noch etwas Süßes für das Kaffetrinken und sind um 17:00 Uhr auf dem Platz zurück.



Wir trinken dort einen Kaffee sowie Tee und lassen den Tag gemütlich ausklingen. Carolin geht noch zu Fohlen und auf den Spielplatz. Unser Versuch mit den Bikes zu einem Restaurant zu fahren klappt gut, lediglich das empfohlene Restaurant, lässt uns nicht rein, da völlig ausgebucht. Muss also wirklich gut sein. So vebringt Carolin noch eine Menge Zeit auf dem Spielplatz mit anderen Kindern und wir kochen was simples im Wohnmobil.

Nach diesem geruhsamen und kurzen Tag in York, soll es morgen wieder ein wenig weiter gehen in Richtung Schottland.

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