Nach einer erstaunlich ruhigen Nacht zeigt sich das für England doch so typische Wetter mit Nebel, Kälte, Wind und Nieselregen.

Der Siegerländer würde es als „usselig“ bezeichnen, der Engländer als „misty“.
Frisch gestärkt nach dem Frühstück geht es dann zu einem kleinem Markt im Hafen von Folkstone, dabei darf natürlich der Strandsparziergang  nicht fehlen.
Unsere Reiseroute lässt uns heute weiter entlang der Küste Richtung Westen fahren.
Unseren ersten Stopp wollen wir in Hastings einlegen.

Bei der Stadt Wilmington entdecken wir zufällig den sogenannten „Long Man of Wilmington“. Es ist eine ca. 70m hohe Figur, die dort in den Kreidefelsen gescharrt wurde. Das genaue Alter ist unbekannt, aber man nimmt an, das er aus der Zeit der Römer oder sogar noch früher stammt.
Leider lassen die zu kleinen Parkplätze für unseren Nasenbären, das schlechte Wetter und der aufgeweichte Boden keine Wanderung zu. Also begnügen wir uns mit einigen Photos aus dem „Wohnzimmerfenster“ heraus.

Weiter geht es über Hastings und Plymouth unserem heutigen Tagesziel Brighton entgegen.


Unterwegs machen wir eine kurze Mittagspause bei MC Donalds. Da unser altes Navi nun endgültig den Geist aufgegeben hat, ergreift Mario hier im Einkaufszentrum die Chance in einem Elektromarkt zu einem annehmbaren Preis ein Neues zu kaufen.
Nach der erfolglosen Suche eines, nach Möglichkeit kostenlosen, Stellplatzes in Brighton entscheiden wir uns den nahe gelegenen Campingplatz „Sheep Coat Valley“ des Caravanclub anzufahren.
Wir werden dort direkt sehr freundlich empfangen und bekommen auch sofort einen Stellplatz. Nach einigen Problemen mit der Stromversorgung, die aber auf der typisch höflichen und hilfsbereiten Art der Engländer gelöst werden genießen wir den Abend und fallen gegen 21:00 Uhr todmüde ins Bett.

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