Pünktlich um 6:00 Uhr, das erstemal überhaupt, wenn wir in Urlaub starten, verlassen wir Freudenberg.
Aber nicht das alles glatt läuft. Nein, nicht wirklich....
Mario möchte die Aufbau-Tür aufschließen und er hört nur noch in der Tür ein sanftes, aber deutliches Klackern eines Plastikteils und stellt ernüchternd fest, die Tür ist noch verschlossen, aber das Schloss kann man in alle Richtung drehen. Zum Glück, wie wir erst später in England bemerken werden, lässt sich die Tür noch von innen Öffnen und auch, wenn auch nicht ganz sanft wieder Zuziehen.
Die Fahrt verläuft ruhig und wir kommen ohne Stau bis nach Belgien wo wir um die Region von Nieuwpoort Mittagspause machen und die Gelegnheit nutzen noch mal kostengünstig pfandfreie Getränke und einige frische Sachen einkaufen. Ebenso wird der „Magen“ von unserem Nasenbär wieder mit Diesel aufgefüllt, so dass er wieder zufrieden „brummen“ kann und es geht weiter Richtung Calais.
Wir erreichen viel zu früh den Terminal, holen uns aber schon mal die Tickets und fahren dann ins eigentliche Terminal rein.
Schon hier fallen uns die wenigen LKWs und auch PKW auf, und trotz des Streiks legt eine Sea France Fähre ab. Nun gut, es stört uns nicht weiter und wir machen uns auf den Weg. Nach einigen Pass- und Autokontrollen werden wir auf die Lane 83 gebeten. Hier sollen wir auf unsere Fährpassage um 16:00 Uhr warten. Wir wollen es gerade gemütlich machen, da werden wir sehr nett höflich aufgefordert, in die Fähre einzufahren.
Letztendlich ca. 3 Stunden früher als geplant. Parken dürfen wir auf dem Busdeck und entsprechend klein kommen wir uns vor.


Nach dem Aussteigen erklimmen wir die steilen Treppen und es empfängt uns Sonnenschein und ein spiegelglatter Ärmelkanal.
Langsam verlässt die Fähre den Hafen und Caro weiß nicht so
recht, was sie davon halten soll, aber nach einiger Zeit kann auch sie die absolut ruhige Überfahrt genießen und durchstreift mit Mario die unterschiedlichen Decks und kleinen Geschäfte.


Ich habe es mir im Sitzen bequem gemacht, da ich mich immer noch nicht wirklich fit und gesund fühle und versuche ein bisschen zu schlafen.

Nach gut einer Stunde kommen so langsam die Kreidefelsen von Dover zum Vorschein, aber auch das Wetter ändert sich.
Backbord (links) ist es nebelig und windig, steuerbord  (rechts) scheint nochein wenig die Sonne und lässt die Kreidefelsen „erstrahlen“.

Da wir leider recht früh per Durchsage wieder zum Womo zurück müssen, bleibt keine Zeit mehr für Photos, welche die Kreidefelsen deutlicher zeigen.
Nach dem Anlegen und Verlassen der Fähre beginnt für unseren Fahrer und Chauffeur Mario das Abenteuer „Linksverkehr“. Nach weiteren Passkontrollen und Abscannen des Nummernschildes wenden wir uns Richtung Westen nach Folkstone. Wir „schwimmen“ im Verkehr mit und somit hat auch Mario die Chance sich daran zu gewöhnen, dass man linksrum in den Kreisverkehr einfährt und sich völlig anders orientieren muss.
So langsam macht sich die Müdigkeit bemerkbar und wir suchen uns ein schönes und ruhiges Plätzchen in Folkstone direkt an der Straße entlängst der Steilküste

Unser Stellplatz für die Nacht mit Blick auf den Kanal und Hafen von Folkstone.



In dieser schönen Lage verbringen wir den ersten Abend
und Nacht und gewöhnen uns langsam daran, dass unser Nasenbär
doch recht deutlich von dem auffrischenden Wind durchgeschaukelt wird.

„Mein Bett und ich bin ja so müde“



„Und wo geht es morgen hin?

Das Navigationsgerät wird uns schon den rechten Weg weisen.

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