So, nachdem Caro zum letzten Schultag in die Schule entschwunden ist, beginnen wir damit den letzten Rest im Kühlschrank zu verstauen und noch mal alles wichtige zu kontrollieren.
Bis 10:00 Uhr müssen wir fertig sein, denn dann hat Caro ihren Abschlussgottesdienst in der Grundschule. Da sie nach den Sommerferien die Schule wechselt, möchte sie schon ganz gerne, das wir alle, einschl. Oma und Opa dabei sind.


Wir können dann so gegen 11:00 Uhr endlich vom Schulzentrum aus starten und beginnen unsere Fahrt gen Süden.
Die Route führt uns über Würzburg nach Ulm und dann weiter Richtung Süden.
Wir haben uns aufgrund der Stellplatz-Situation dazu entschlossen nicht über München zu fahren, sondern über Ulm, da es dort an der Strecke wesentlich mehr Stellplätze gibt.

Wir kommen ohne Stau bis zum ersten großen Stopp bis nach Dettingen an der Iller. Dort holen wir unsere GO-Box für Österreich, die wir bereits schon im Januar beantragt haben.
Es klappt ganz ohne Probleme. Da wir sehr gut in der Zeit liegen und das Wetter noch einigermaßen erträglich ist, entschließen wir uns den wirklich nicht sehr einladenden Rastplatz nach einer kurzen Pause wieder zu verlassen und es noch bis nach Nesselwang zu wagen.
Gesagt, getan, nachdem wir ein schon leicht angetautes Eis aus dem Kühlfach verspeist haben geht es weiter Richtung Nesselwang.

Wir kommen dort nach gut einer Stunde Fahrt an und sind froh dort noch einen Stellplatz zu finden.
Leider wird der Stellplatz seinem Anspruch eines Top-Platzes nicht ganz gerecht.
Das ganze ist eigentlich nur ein großer  Parkplatz unterhalb der Alp-Spitzbahn und ziemlich lieblos ohne klare Parzellierung angelegt. Man bekommt sehr leicht den Eindruck, das man hier sich nicht nur ein goldenes Näschen verdienen möchte, sondern ganz klar in die Richtung der Abzocke geht. Zumal für jedes KW Strom auch noch 1€ fällig wird.
Nun da nach 515 km Fahrt unsere bordeigene Stromversorgung sichergestellt ist, brauchen wir uns darüber nicht mehr zu ärgern.

Wir verstauen alles ein wenig und dann machen wir uns so gegen 17:30 Uhr mal Richtung Ortsmitte auf, um die 8€ für den Stellplatz zu zahlen. Der am Stellplatz befindliche Automat nimmt nur 1€-Münzen oder noch kleiner und Mario hat keine Lust den Automaten mit Münzen zu füttern.
Das gibt dann gleich noch ein Minus für diesen Stellplatz, zumal man auch irgendwelche sanitären Anlagen vergeblich sucht.
Wenigsten entschädigt uns das Örtchen ein wenig, ebenso, dass trotz bedrohlicher Wolken trocken bleibt und dass es ein wenig durch ein Gewitter abgekühlt hat.
Zähneknirschend bezahlen wir dann bei der Tournistinfo unseren Obolus und machen noch im Aldi zwei, drei Besorgungen und schlendern dann doch ob der drohenden schwarzen Wolken etwas schneller zum Womo zurück und lassen den Abend gemütlich ausklingen und berichten unserem Nachbarn die neusten Ding aus der Heimat. Es sind ebenfalls Siegerländer, auf der Rückreise von Kroatien.

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