Heute stehen zwei Ziele auf unserem Etappenzettel

  1. Ötzi in Bozen besuchen
  2. das Örtchen Haflingen

Folge dessen sind wir schon um 8:00 Uhr dem Ruf des Weckers gefolgt und sind dann gegen 9:00 Uhr startklar und fahren bei jetzt schon schwül-warmen Wetter und lockeren 25° C gen Bozen.
Die Parkplatzsuche gestaltet sich aufgrund der Größe unseres Mobil etwas schwierig, aber am Stadion werden wir fündig und lösen erst einmal ein Parkschein und machen uns auf in Richtung Stadtzentrum um das Museum zu finden.

 

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Die Laune von Mario hat sich nun schlagartig verschlechtert, da ich mir nicht die Wegbeschreibung und die Adresse des Museums gemerkt habe. Nach endlosen Diskussionen und einigen Verwünschungen beider Seiten, stapfe ich ziemlich genervt in ein Schuhgeschäft und frage nach dem Weg.
Sehr freundlich wird mir auf halb Deutsch und halb Italienisch der Weg beschrieben und wir sind dann auch zügig dort.

Der Museumsbesuch hat sich gelohnt und wir haben sogar noch die Sonderausstellung zu dem Thema „Mumien aus aller Welt“ besucht.
Gegen 14:00 Uhr verlassen wir dann das gut klimatisierte Museum und bekommen draußen einen echten Hitzeschock. Mittlerweile ist es schon wieder über 30° C und unerträglich schwül.....

Unsere Laune befindet sich ebenfalls auf dem Tiefpunkt, denn uns hängt der Magen sonst wo, aber das Wetter macht ebenfalls allen zu schaffen.
Also schlendern wir langsam Richtung Womo zurück und kehren auf dem Walther-Platz noch nach einem kurzen Preis-Check in eine nette Pizzeria ein und Essen dort noch zu Mittag.

Das Womo erreichen wir wieder gegen 15:00 Uhr und zu unserem Erstaunen verzichtet Caro freiwillig Auf die Fahrt nach Haflingen. Auch ihr macht die Hitze zu schaffen und sie mag auch nicht mehr unnötig durch die Gegend fahren.
Nach einigen Überlegungen entschließen wir uns dann, schon mal die Fahrt Richtung Venedig auf zu nehmen und haben als Etappenziel für heute dann einen Stellplatz in der Nähe vom Gardasee ausfindig gemacht.

Kurz nach Bozen gibt es noch ein Spar-Markt, welchen wir noch kurz ansteuern, damit wir noch unsere Getränke und Lebensmittel-Vorräte auffüllen.
Irgendwie macht sich die herannahende Gewitterfront auch bei unserer Laune bemerkbar und gipfelt darin, dass Mario an der Kasse das Nutella-Glas fallen lässt und somit alles aus den Fugen gerät.
Caro ist sich keiner Schuld bewusst und tut dies auch kund, aber es trägt nicht zur Rettung der Situation bei. Ich wünsche mich derweil mal kurz auf den Mond oder sonst wo hin.....

Nach gut 2 Std. Fahrt erreichen wir unser Tagesziel und ich darf mal wieder „Einchecken“. Diesmal ist es schon etwas schwieriger, weil es wird kein Deutsch gesprochen. Aber nach ein paar Minuten habe ich alles geregelt und wir suchen uns unser kleines Plätzlein selbst aus.
Es erwartet uns ein traumhaft schöner, ruhiger und sehr idyllisch gelegener Stellplatz in der Stadt Colà.  Es gibt alles was das Herz eines Wohnmobilisten begehrt, freie Duschen- und Toilettenbenutzung, freier Strom, und einen wunderschönen Pool. Hinzu kommt noch eine gute Ver- und Entsorgungsmöglichkeit.
Wir entschließen uns bis Montag hier zu entspannen und stellen Wohni ab, kurbeln die Markise aus, werfen dank des freien Stromes mal die Klimaanlage an, damit es wenigsten zum Schlafen erträglich wird.


Gegen Abend genießen wir alle den Pool und natürlich ein schön gegrilltes Stück Fleisch und die Ruhe. Ahnen aber noch nicht, das es dabei nicht bleiben wird.
Gegen 23:00 Uhr, als wir ins Bett wollen kündigt sich in weiter durch ein Wetterleuchten ein Gewitter an.....

 

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