Gegen 9.30 Uhr verlassen wir den Stellplatz und fahren zu einem naheliegenden Lidl, um unsere Vorräte noch einmal vor dem Campingplatz-Besuch auf zu stocken.
Nicht der Standard wie uns, aber immerhin bekomme ich alles, was wir brauchen und Mario wartet schon ziemlich nervös vor dem Auto. Leider gibt es hier überhaupt keinen womo-freundlichen Parkplatz und so muss alle sehr schnell gehen.

Nach einer guten halben Stunde sind wir wieder „on the Road“ und halten noch mal zwischendurch in einer „Zona commerciale“ und bummeln wenig durch die Geschäfte dort.
Es erinnert uns doch sehr an unsere heimische City-Galerie, also einem Einkaufstempel mit vielen kleinen Geschäften.
Zum Glück gibt es hier auch einen Baumarkt, wo wir Sekundenkleber bekommen, um eine Leiste im Bad wieder befestigen zu können. Sie hat nämlich in der Hitze der letzten Tag den Dienst versagt und sich vom Kleber und somit von der Wand verabschiedet.
Einige andere Dinge werden ebenfalls dort och besorgt, wie zum Beispiel Fußmatte, Lackstift für unsere Stoßstange, Autan und noch weitere Citronella-Kerzen. Es wurde uns in Colà vom Stellplatz-Nachbarn ans Herz gelegt.

Caro kommt endlich zu ihrem cornetti und auch zu einem gelati. Auch ein Andenken aus dem Lusch-Laden darf nicht fehlen.

Nach gut zwei Stunden setzen wir uns wieder in Bewegung und halten den Kurs auf Venedig zu, besser gesagt auf den Campingplatz „Marina di Venezia“ in Cavallino, in der Hoffnung dort noch einen freien Platz zu ergattern.

14:45 Uhr kommen wir in Cavallino an und stellen fest, hinten anstellen bleibt auch uns nicht erspart.
Caro, Mario und ich finden das nicht so toll und beraten uns kurz.
Ergebnis: Mario bleibt beim Auto uns Caro und ich schnappen uns eine Funkquetsche und „sind dann mal weg“ zur Rezeption.
Ca. 300m Autoschlange mit lauter Pommesbudenzieher lassen wir hinter uns und ich spreche den ersten Mitarbeiter den an der Rezeption, den ich finden kann mit einem doch sehr bruchstückhaften Italienisch an. Es klappt erstaunlich gut und Mario darf dann schon mal bis zur Rezeption vorfahren.
Er glaubt es nicht wirklich, aber Caro kann ihm durch aus glaubhaft versichern, dass dies so korrekt ist.
Funkquetsche sei Dank und wir brauchen nicht die ganzen 300m zurücklaufen.
Als erstes müssen wir sämtliche „documenti“, also Personalausweise abgeben, bekommen dafür ein Bändchen ums Handgelenk. Cluburlaub lässt grüßen.....
So langsam erahnen wir, was der nette Kollege in Sterzing mit „da ist Kirmes“ meinte, als wir erzählten, dass wir dort hin wollten.
Unterdessen kommt Mario sich ganz wichtig vor, als er einem „follow-me“-Fahrrad des CP´s folgt und auf Anweisung einer durchaus hübschen Mitarbeiterin einen Parklplatz innerhalb des CP´s ansteuern darf....

Wir müssen noch bis 15:00 Uhr dort warten und dann dürfen wir uns auf die Suche nach einem freien Stellplatz machen.
Und nun geht sie los, die Kirmes.
Als erstes ernten wir mal ziemlich böse Blicke von denjenigen, die erst jetzt einchecken und somit deutlich später dran sind, aber auch  mit der Suche selbst ist es schon kein Spaß.
Auf einem Lageplan hat uns die freundliche Dame an der Rezeption, die für uns in Frage kommenden Plätze rot umrahmt und los geht’s.
Zur groben Orientierung, es sind ungefähr 8.500 Plätze vorhanden und für uns kommen ca. 5.000 in Frage.

Nach einer guten halben Stunde werden wir dann doch noch fündig, haben aber einige Probleme mit dem Einparken.
Letztendlich gelingt es nach guten 20 min. und Gott sei Dank ohne Schrammen und Macken und wir sind froh den ersten Teil der „Kirmes“ zügig hinter uns gebracht zu haben.

So, jetzt gibt es erst einmal ein Kaffe für Mario, ein Tee für mich, damit sich die Nerven mal wieder etwas abkühlen können.
Caro ist bereits in den Auqua-Marina-Park, ein riesiges Freibad-Areal entschwunden.
Wir genießen die doch etwas angenehmeren Temperaturen.

Gegen Abend bringen wir dann unsere Anmeldung weg, bekommen noch sog. Camping-Pässe, sind aber immer noch ohne „documenti“ unterwegs. Aber das werden wir morgen lösen.

Ebenso schauen wir uns mal die vorhanden Einkaufsmöglichkeiten mal an und stellen dabei fest, das es nicht wesentlich teurer ist wie zu Hause.
Der Supermarkt ist recht groß und dank des Spar-Markt-Sortimentes recht gut sortiert.
Den Abend lassen wir ganz gemütlich mit Grillen und spielen ausklingen.
Allerdings flüchten wir bei Einbruch der Dunkelheit ins Womo-Innere wegen der vielen Mücken.

Unsere Klima hat brav ihren Dienst verrichtet und uns angenehme 23° C bei einer sehr angenehmen Luftfeuchtigkeit beschert.

Der Schlaf wird nur von dem obligatorischen Gewitter mit Regen unterbrochen.

 

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