Ostern

Geht es früh morgens mit dem Rad los, noch mal zum Riesenei – zum Tropical Islands. Papa kommt mit auf den Rutschenturm und wir gehen auch sehr ausführlich Minigolfen auf den anspruchsvollen Bahnen. Nach dem Essen ziehen Petra und ich uns ins die Saunawelt zurück und machen insgesamt 4 Gänge, wobei auch Carolin bei einem Gang mitmacht und die Wärme genießt.

Um 18:00 Uhr verlässt uns dann die Lust und wir verlassen das Ei Richtung Womo. Der Abend endet mit ein wenig Vorpacken. Petra wäscht nochmals unsere Handtuchberge, denn am

brechen wir auf nach Dresden. Nachdem wir um 11:00 Uhr alles gepackt haben, tanken wir noch mal Frischwasser auf, denn das wollten wir schon fertig mit dabei haben. Bei dem Entsorgen von Grauwasser trifft mich der Schlag, Die Aufwendige Chemietoilettenentleerung inkl. Reinigung war super gelöst und habe ich auch genutzt, für unser Grauwasser (Spüli ect.) sollen wir doch tatsächlich noch mal 1 Euro für die Entsorgung bezahlen. Ich entscheide diese Abzocke nicht mitzumachen und wir fahren los, nachdem wir alle nochmals auf Toilette waren.

An der Autobahn entdecke ich  plötzlich ein Schild mit Hinweis auf das F60 Besucherbergwerk. Ein Großer Abraumbagger prangt auf dem Schild. Wir fahren an der Abfahrt ab und tatsächlich Schilder weisen uns den Weg in die Richtig. Petra hat schon das Netbook am Schoß um danach im Internet zu suchen. Wir fahren und plötzlich riesige Sandberge auf der Straße und Schluss ist mit Lustig..... Eine Baustelle versperrt uns den Weg. Angekündigt war die Sackgasse und Straßensperrung schon, aber da die Schilder offen war, dachten wir, wir kämen noch weiter.

Auf der Internetseite zum Glück die Geokoordinaten, die uns dann zurück auf die Autobahn und über die nächste Ausfahrt zum Ziel bringen. Ein gigantischer Koloss zeigt sich uns. Wir beschließen das 500 Meter lange Monstrum zu besteigen und die 90 Minuten Führung mitzumachen. Vom Kassenhäuschen bis zum Bagger sind es noch ein paar Meter und Petra beschließt, das Sie dort wo die Leute rumkrakslen nicht hin will und uns die Führung alleine überlässt. Etwas enttäuscht aber voll Verständnis, sage ich am Führungsbeginn, das ich zwar drei Karten hätte aber wir nur zu zwei wären, da sich meine Frau das nicht zutraue. Der superfreundliche Mann geht mit Petra dann zur Kasse zurück und erstattet Ihr den Führungspreis in Höhe von 6,50 Euro zurück.
Carolin und ich hingegen treten den 1100 Meter langen Marsch über die Brücke an, 330 Stufen begleiten uns bei dem Weg bis zur 80 Meter hohen Spitze am anderen Ende. Eine irre Technik wird uns von einer jungen Auszubildenden erklärt und eine Superaussicht in die Umgebung wird uns geboten. Aber die Bilder müssen hier für sich sprechen.

90 Minuten vergingen wir um Flug und wir fahren gegen 15:00 Uhr weiter Richtung Dresden. Zurück zur Autobahn und durch zum Stellplatz, Dort kommen wir um 16:00 Uhr an und suchen uns einen tollen Platz. Aus dem Heckbett blicken wir auf einen Brunnen im Blüherpark. Anmelden und zahlen in der City Herberge. Leider hat man keinen Schlüssel für Strom mehr. Ich solle einfach einen anderen Kollegen fragen und mir den Schrank aufschließen lassen. Gesagt, getan alles bestens.

Jetzt kommt langsam der Hunger. Wir gehen die 300 Meter bis zur Altstadt in der Schlemmermeile finden wir einen Mexikaner. Da Carolin das bereits in Holland so beliebt hatte, beschließen wir kurzerhand um 17:00 Uhr – hier wird gegessen. Carolin nimmt leckere Teigtaschen mit Käse überbacken. Petra und ich entscheiden uns ungewöhnlicherweise für ein 2 Personengericht – „Großer Cowboy“ Eine Riesefleischpfanne mit Bratkartoffeln und Baked Potatos als Beilage. Lecker war es und so verlassen wir völlig überfressen das Lokal Richtung Altstadt um 18:30 Uhr. Nach einem Kurzen Blick auf den alten Markt und die Frauenkirche wählen wir erschöpft den Heimweg zum Wohnmobil.

Nachdem wir uns die Karte für den nächsten Tag kurz zu Gemüte geführt haben, nehmen wir den Weg ins Bett.

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Der Tag beginnt mit dem Erlebnis, Brötchendienst des Stellplatzes. Gezahlt wird bei Portier, danach wieder raus, 40 Meter durch den Hof in die Küche – Dort bekommt man dann die Frage gestellt dunkle oder helle? Spontan sage ich helle. Mir wird schnell klar, daß das für 2 Euro teure Brötchen sind. OK, wir essen die 4 Hellen und sind froh Brötchen zu haben. Morgen werde ich mit dem Fahrrad fahren und welche holen.

Ok. gut gefrühstückt, treten wir den Marsch an. Es geht am Rathhaus vorbei auf dem Alten Markt, dort steht die Kreuzkirche – Sie trägt auch noch die Verwüstungen des Krieges und einzig da Kreuzigungsbild ist seinerzeit sehr stark verschmutzt und verrußt erhalten geblieben. Unser Weg geht weiter durch die Altmarkt-Galerie rüber Richtung Postplatz, wo wir dann auch direkt auf den Zwinger stoßen. Wir schauen uns diesen sehr intensiv bei wirklich herrlichem Wetter an. Wir nehmen den Rundgang oben und haben herrlichen Blick auf alle Einzelbauwerke. Wir verlassen den Zwinger bei dem Residenzschloss und gehen über die Altstädter Wache zur Semperoper. Diese erscheint in der Radeberger Werbung immer viel prunkvoller, zumal ein Werbeplakat den Blick auf das tolle Fresco in der Mitte verdeckt.

Vorbei an der Kathedrale gehen wir dem Fürstenzug folgend vorbei am Coselpalais zur Frauenkirche. Leider hat diese noch geschlossen. Wir suchen eine Post-Bank da unser Bargeldvorrat mächtig geschrumpft ist. Leider ist diese in der Altmarktgalerie, die wir vorbei am Kulturplast schnell wieder erreicht haben. Da es 13:00 Uhr ist, beschließen wir im asiatischen Fast Food zu essen. Carolin überzeugt uns mit Stäbchen zu essen, was wir auch brav befolgen. Gestärkt und mit Geld versorgt machen wir uns zurück zur Frauenkirche, die nun geöffnet hat. Überwältigt von dem Prunkt und der tollen Orgel gehen wir nach kurzen aus der Kirche wieder heraus . Vor der Kirche fahren die Kutschen durch die historische Altstadt ab.

Wir erlauben uns die Fahrt durch die historische Altstadt und somit nochmals vorbei an allem was wir bereits zu Fuß erkundet hatten. Diesmal aber mit ein paar Erklärungen eines Dresdeners.

Über die Brühlschen Terrassen verlassen wir die Altstadt und begeben uns gegen 16:00 Uhr zurück zum Stellplatz, vorbei an einem „Medi Max“ (Ostvariante des Media Markts – etwas ärmlich aber sehr freundliche Beratung) wo wir uns zum Skypen noch ein Head-Set zulegen.

Gegen 16:30 Uhr setzen wir uns dann mit einem Eis an den Brunnen hinter dem Wohnmobil und genießen noch ein wenig die Sonne.

Den Tag beschließen wir dann noch mit einem kleinen Snack und Getränken. Morgen oll es dann mit dem Fahrrad auf ein paar Erkundungen gehen.

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Früh starten wir mit dem Rad Richtung Blüherpark – durchkreuzen diesen mit dem Fahrrad und kommen am Großen Park an. 15 Minuten vor Eröffnung erreichen wir dien Bahnhof bei der VW Manufaktur. Mit der Lilliputbahn fahren wir durch den großen Park. Ein toller Spaß, auch wenn uns das Gefühl verfolgt, das die helfenden Kinder der Zugbegleitung allesamt geistig zurückgeblieben sind. Lediglich die Kinder in den Stellwerken wirken natürlicher.

Wir schauen uns kurz die VW Manufaktur an und können für morgen 10:00 Uhr noch einen Führungstermin ergattern. Normal muss man das entsprechend vorreservieren. Aber Glück gehabt, auch wenn Onkel Hans heute morgen bereits angerufen hatte, dass wir am Donnerstag zu Susi Geburtstag bereits um 15:00 Uhr bei ihm sein sollen, da der Geburtstag um 17:00 Uhr mit einer Überraschung in Leipzig startet, wo wir mit Onkel Hans im Auto hinfahren wollen.

Jetzt müssen wir erst mal kurz zum Womo zurück, da wir den Stadtplan dort vergessen haben, da das aber nur 800 Meter sind, ist das kein Problem. Unser nächstes Ziel ist der goldene Reiter. Wir müssen dafür einmal mitten durch die Stadt wieder vorbei an der Kreuzkirche und dem Kulturpalast. Über die Elbe und angekommen.

Ein paar Fotos und dann geht es weiter zum Augustplatz, dort ist das Erich Kästner Museum untergebracht. Ein Microseum zum selber erleben auf einem Raum mit 5 x 15 Metern. Hier muss ich sagen, interrasante Exponate, aber für mich  nicht tauglich, da ich vom Leben und den Werken Kästners zu wenig weiß  (ich glaube es beschränkt sich bei mir sogar völlig auf die Kinderromane). Das er auch politisch, satirisch und auch im normalen bürgerlichen Leben sehr aktiv war, habe ich auch erst heute erfahren. OK, wir verlassen das Museum, was uns geistig stark angestrengt hat und gehen in der Eisdiele bei dem goldenen Reiter ein Eis essen.

Eine Werbung auf einer Straßenbahn spricht von einem Globetrotter-Laden im World Trade Center. Der geschichtlich stark geprägte Name lässt uns neugierig werden und wir fahren mit dem Fahrrad dorthin. Angekommen sind wir sehr enttäuscht, denn außer einem MC-Geiz, Aldi und dem Globetrotter befinden sich darin nur Fressläden – das ganze zudem auch sehr klein. Wird dem Name auf jeden Fall nicht gerecht. Naja unsere Route führt uns danach zum Hauptbahnhof und von dort wollen wir die Einkaufsmeile bis zum Altmarkt fahren, um dann zum Womo zurückzukehren, denn schließlich haben wir schon 16:00 Uhr und unser Mittagessen war ein Eis....

Angekommen bei dem Bahnhof sehen wir einen Jack Wolfskin Store – der mit der Tatze. Der hat doch glatt ein paar passende Wanderschuhe in Größe 50 bereits zweimal herabgesetzt, da in Dresden wohl niemand so Riesenfüße hat. Also gekauft – jetzt wird es mit dem Bike und den Einkäufen aber langsam spannend bei dem Transport, denn wir müssen im Rewe noch eine Glas Langnese Honig erstehen – da Papas Honig leer ist.

OK, gepackt bis oben hin sind wir um 18:00 Uhr am Womo zurück, sitzen noch etwas in der Sonne, bevor Mama Petra uns ein leckeres Mahl bereitet. Heute heißt es um 21:00 Uhr früh zu Bett gehen, da der Geburtstag von Susi morgen vermutlich lang und anstrengend wird.

Papa geht um 20:00 Uhr noch in der Cityherberge duschen, da das Wasser im Womo dafür nicht mehr reichen dürfte.

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Morgens stehen wir zeitig auf, denn die beiden Damen duschen noch, während  Mario mit dem Bike noch schnell Croissants und Brötchen holt. Um 9:00 Uhr starten wir dann zu Fuß zur gläsernen Manufaktur. Dort angekommen zahlen wir die Führung unter Angabe unserer Nummer  und nutzen die Toiletten vorher noch mal schnell. Uns erwartet eine beieindruckende Autofertigung und auch das Probesitzen in einem Phaeton ist uns möglich. Ein tolles Gefühl, leider darf man hier keinerlei Bilder machen, da stehen überall Wachhunde, die das verhindern. Naja schließlich schaut man ja auch in die Produktion eines Oberklassewagens hinein. Um 11:30 haben wir dann das gläserne Werk wieder verlassen und machen uns auf zum Wohnmobil, denn wir müssen ja unseren Platz heute räumen. Die Ver- und Entsorgungsstation ist recht eng gestaltet, wir können auch nur Wasser fassen und unsere Chemietoilette entleeren, für unseren Grauwassertank gibt es leider mal wieder keine Chance. Ok wir fahren also mit vollen Abwasser und Frischwassertank vom Platz, denn wir müssen uns eh sputen, wir sollen ja um 15:00 Uhr in Zwenkau sein und das Navi berichtet von 1,30 h was mit dem Womo nie hinkommt, außerdem haben wir noch nicht gegessen und müssen noch einen Aldi aufsuchen.

Den Aldi finden wir um 14:00 Uhr in Böhlen, dort wird der Lachschinken gesucht, wirt finden leider nur eine ähnliche Art, aber immerhin noch einen kleinen Rosenstrauch für Tante Hannelore. In der Zeit des Einkaufs kocht Petra zu Mittag und wir können pünktlich um 14:40 Uhr von Böhlen nach Zwenkau starten. Es ist 15:00 Uhr, da fahren wir im Birkenweg 2 vor. Zum Erschrecken von Hans passt unser Auto nicht in seine geplante Lücke. Wir parken somit in der Birkenallee vor dem Haus der Vermieter ein und stellen uns mit ein paar Keilen gerade.

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Es ist Zeit zum Kaffeetrinken und so hat Tante Hannelore eine Kuchen gebacken, den wir sogleich anschneiden und essen. Denn um 17:00 Uhr sollen wir zu einer Überraschung in Leipzig sein.

Pünktlich treffen wir um 17:00 Uhr bei dem Gasometer ein, dort wird Amazonien gezeigt. Wir begrüßen Susi und gratulieren sogleich zum Geburtstag, natürlich ist auch Wolf-Dietrich dort und wird begrüßt.

Wir staunen über die riesigen Leinwände mit den tollen Aufnahmen des Künstlers, zusammen mit der Akustik und den Lichtspielen fühlt man sich mittendrin im Amazonasgebiet, selbst Bilder können das nicht einfangen.
Im Anschluss fahren wir zu Susi und Wolf-Dittrich grillt Steaks und Würstchen auf seinem neuen Grill, der technisch nicht ausgereift ist. Zur Überraschung aller Videofonieren wir mit Gabi und Peter und Freudenberg über das Netbook. Hierbei hatte sich Hannelore schon gefragt wie Peter zu der Ausage am Telefon kam wir sehen uns nachher noch....

Es war eine Tolle Überraschung und bei ein paar Bier und Ramazotti (wird wohl Petras neues Lieblingsgetränk) klingt der Abend gegen 22:30 aus.

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