Ostern 2010 - wir suchen den Frühling

Heute verlassen wir Avignon in Richtung Carmarque. Die Nacht war nicht so toll, denn es hat schon heftig geregnet und auch gewittert.Trotzdem stehen wir gegen 8:00 Uhr auf. Caro und ich gehen die CP-eignen Duschen benutzen.Mario hat es nicht getan, zumal er sein Handtuch vergessen hatte und es auch für vielzu eng dort empfunden hat.Nun, Caro schicke ich nach dem Duschen gleich zur Rezeption, um die vorbestelltenBrötchen und Croissant zu holen. Es klappt gut, obwohl Caro kein Wort Französisch spricht und Englisch wird seitens des CP's nicht verstanden. Gegen 11:00 Uhr sind wir dann endlich abfahrbereit und starten Richtung  Salin de Giraud. Dort sollen sich die größten Meersalz-Salinen von Europa befinden.

Nach einigen Versorgungsstopps bei diversen Lebensmitteldiscountern kommen wir bei strahlendem Sonnenschein am frühen Nachmittag in Salin de Giraud an.

 

Der Stellplatz ist noch relativ leer und wir genießen ein wenig die Sonne bevor wir
uns mit dem Fahrrad zum Salinen-Museum aufmachen.


Nach einer kurzen Irrfahrt durchs Dorf kommen wir doch noch tatsächlich dort an
und haben sogar freien Eintritt.


Nur die Fahrt mit dem "Petit train" ist nicht ganz umsonst und ob er überhaupt fährt
wissen wir auch noch nicht.
Denn es müssen 5 Leute sein, damit er sich überhaupt in Bewegung setzt. Bis dahin schlendern
wir ein wenig durch das Museum und erraten hier und dort anhand der Bilder und
Schaustücke, wovon hier wohl die Rede sein könnte.


Gegen 16:00 Uhr lösen wir für 16€ die Zugfahrkarten und werden mit einer "Bimmelbahn"
durch den Ort bis zu dem 3km entfernten Aussichtspunkt chauffiert.

Hier und da kann
ich Mario und Caro noch etwas von dem, was der "Lokführer" erzählt, übersetzen und ge-
nießen die Fahrt. Denn mit dem Fahrrad wäre es schon eine windige und anstrengende
Sache geworden.


Am Aussichtpunkt angekommen können wir kurz aussteigen und uns ein wenig die Salinen
anschauen.....



Nach einer guten 3/4 Stunde sind wir wieder zurück am Museum. Wir schwingen uns
auf die Räder und radeln zurück zum Stellplatz. Mittlerweile sind dort noch mehr Womos
angekommen und Mario beschließt, dass wir uns kurzerhand doch noch anders hinstellen
und somit noch Platz für weitere Womos schaffen können.
Den Abend lassen wir gemütlich mit Karten spielen und ein wenig Fernsehen ausklingen.
Gegen 22:30 Uhr fallen wir todmüde ins Bett. Der Stellplatz ist mittlerweile so voll,
dass aus den offiziellen 10 Stellplätzen locker noch 15 weitere dazu gekommen sind.

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Von dem Salinendorf machen wir uns auf. Im Salz-Museum haben wir gestern eine Karte der Carmargue bekommen mit sehenswerten Routen durch die selbige.

Da es ja nun um Pferde gehen soll nehmen wir die Route, aber alle weissen Pferde stehen hier hinter Zäunen sind also genausowenig wild wie die Toros, die schwarzen Stiere, die hier in Camarque zuhause sind.

Landschaftlich ist die Route toll und wir sehen vorwiegend Flamingos, die in dieser Region hier auch heimisch sind.



Was wir auch reichlich sehen sind Mücken, denn die Camargue ist ein reines Sumpfgebiet und bei fast 20 Grad fühlen sich die Tierchen schon reichlich wohl.

Ein paar Stopps unterwegs und wir kommen um kurz nach 12:00 Uhr am Camargue-Museum an, wo die Geschichte der Camargue beschrieben wird.

Ebenfalls soll man von hier aus einen 4,5 km Rundweg durch die Camargue machen können. Das zumindest empfielt die Dame an der Kasse, denn von 12:30 Uhr bis 13:00 hätten sie Mittagspause und da wäre es gut damit die Zeit zu überbrücken.



OK, kurz nach 12:00 - wir machen uns zwei Dosen Ravioli auf und essen "gescheit" zu mittag, denn in der Mittagshitze einen Spaziergang durch die Camargue mag seinen Reiz haben, aber nicht für unsl. So sind wir um 13:00 Uhr fertig mit Essen und spülen und können das Museum erkunden.

Es handelt sich dabei eine der alten Bauernscheunen in der die Geschichte dargestellt wird.



Von da aus wollen wir nun noch ca. 50 km bis auf unseren nächsten Stellplatz fahren. Er soll in einem Yachthafen bei Palavas les Flots liegen und 100 Wohnmobile aufnehmen können. Das sollte mal was sein. Wir kommen um ca.15:00 Uhr dort an, nachdem wir vorher noch kurz getankt haben sowie uns kurz mit Getränken ect. versorgt haben.



Dort angekommen ist der Platz voll. Keine Chance mehr darauf zu kommen. Wir stehen vor der Schranke, wo es auch noch 4 SP gibt. Aber der Ort scheint eine Touristenhochburg zu sein mit viel "Kirmes". Im eingezäunten Platz wäre das OK, aber hier vor dem Platz entscheiden wir kurzfristig "NO".



Nach weiteren Versuchen von Petra mit der Orangekarte können wir einen Tarif mit Name Weekend buchen, lt. Beschreibung von Freitag bis Sonntag. Wir machen den Versuch und suchen uns schnell einen neuen Stellplazt. Dann prüfen wir die Karte und wieder sind Euros für Internetgeflossen - mal wieder keine Flatrate. Unsere 35€ Guthaben sind so schon auf 18 gesunken, aber wir wissen nun das wir nach Cap D'Agde auf den Sp ans Mittelmeer fahren.



Gesagt, getan. Wir kommen nach weiteren 60 km dort um kurz vor 17:00 Uhr an und ergattern den letzten SP - denken wir. Jetzt wird es aber auch mal Zeit für einen Gang zum Strand ans Meer. Das Wetter ist noch schon warm und wir starten zu einem Spaziergang. Am Strand gibt es riesige Muschelberge mit großen Muscheln. Carolin ist garnicht zu bremsen und wir müssen erstmal zurück zum Mobil, damit wir eine Tüte holen und Muscheln sammlen.

Nach gefühlten 12 KG Muscheln (nur die allerschönsten Schalen)  sind wir um 19:30 zurück am Mobil.


Wir schauen nach dem Abendessen noch die Tagesschau und spielen danach weiter unser begonnes Kartenspiel "Phase 10". Wir lassen so den Abend ausklingen und müssen feststellen, das mit französicher Art noch weitere 5 bis 6 Wohnmobile auf den eigentlich bereits vollen SP passen.

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Tja heute morgen morgen nur noch Wolken und kalter Wind hier am Mittelmeer. Wir sagen uns ok heute ist Samstag - nochmal probieren mit dem Internetflat fürs WE. Und siehe da es hat geklappt - die Flat von 5 Euro für das Wochenende bei Orange klappt. Wir prüfen SP und die Wetterseiten.

Das Wetter scheint sich am Atlantik zu verbessern - wenn auch bewölkt. Also langsam Richtung Atlantik bewegen. Nun hat die hiesige V/E noch nicht wirklich geöffnet. Die Thetford muss hinter einem Gullideckel entsorgt werden und für den Hahn zum Spülen benötigt man noch eine Zange. Da wir genau neben der Station stehen, haben wir schon Ettliche beobachtet, die dort auch Frischwasser geholt haben. Wir haben aber mindestens genausoviele gesehen, die dort Ihre Toilettecasette spülten. Daher fällt das für uns als Frischwasserzapfstelle aus. Aber nach 2 Tagen wird der Vorrat an Wasser langsam knapp.



Wir suchen einen SP mit V/E wzischen Adge und Bordeaux. Und los geht es. Die Spiegelrefelxkamera macht Probleme. Sie bringt dauernd einen Fehler. Er ist zwar behebbar und Fotos können wir auch noch erstellen, aber irgendeinen Defekt hat sie - sie nummeriert alle Bilder wieder mit selbigen Nummern. Sie kann sich die Bildnummern nicht mehr merken. Naja egal. Gibt es halt keine Schnappschüsse mehr, das bekommen wir schon hin. Wobei ein Firmwareupdate kein Erfolg bringt. Aber ich schreibe direkt mal eine Supportanfrage an Canon.



Unser gewählter SP in Autobahnnähe stellt sich als Flop heraus. Da hätten wir besser an der Toilettenentsorgung Frischwasser gezapft. Wir beschließen erstmal ein Süppchen zum Mittag. Draußen regnet es. So ein Shit. OK nach dem Essen und Spülen ist das Wasser dann aufgebraucht.



Bis zum Campingplatz im Süden von Bordeaux sind es nur noch 170 km. Wir entscheiden kurzerhand bis dahin durchzufahren auch wenn es dann für heute über 450 km wären, da das Wetter hier nicht gut ist.

Dort sollte es mit Versorgen und Entsorgen, sowie Duschen auch kein Problem sein.

In dem Vorort von Bordeaux - Gardian (Partnerstadt Pfungstadt) gibt es den anscheinend einzigen Campingplatz hier in der Region. Es sei denn man will direkt an die Küste.



Der Platz ist so klein, dass er höchstens 40 Plätze bereithält. Aber die Betreiber sind sehr nett. Der Sohn des Hauses lernt Koch und bietet Kleinigkeiten direkt am Mobil für kleines Geld an. Er hat einen leckeren Obssalat und auch Brioche, sowie Crème Brûler. Außer dem Brioche probieren wir beides und sind davon überzeugt.



Im Ort gibt es ein Weinmuseum.

Trotzdem bietet der Platz nicht viel und wir wollen morgen lieber noch 150 km weiter nach La Rochelle ans Meer. Denn Carolins Interrese an Wein ist zum Glück noch sehr gering.

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Ostersonntag. Ich stehe tatsächlich bereits um 7:00 Uhr unter Dusche und während meine Damen Duschen gehen, bereite ich das Osterfrühstück vor und verstecke die Eier im Womo. Jeder bekommt was Süßes, nur ich habe mir eine Dose Pringles versteckt. Carolin findet natürlich zuerst meine Pringles. Unser Frühstück am Sonntag ist aufwendig mit selbstgebackenen Brötchen, Eiern, O-Saft und allem was dazugehört.

Um 10:00 Uhr schaffen wir den Absprung nach Versorgung und Entsorgung. Denn wir wollen zum MIttagessen unser Ziel an der Atlantikküste erreichen. Grundsätzlich sieht das gut aus. Wir schenken uns Bordeaux und fahren die Umgehungsstraße.

 

Da wir am Montag einen Tag Ruhe einlegen wollen, suche ich im Internet noch ein paar Chaches und lade Sie auf unser Garmin.

Mit den Chaches wird das nichts, da wir über die Brücke auf die Insel vor La Rochelle gefahren sind und hier auf der Insel gibt es nur am äußersten Ende einen Cache.

 

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Wir aber haben uns sofort am Anfang auf einen SP mit tollen Blick auf das Meer gestellt. Schaut hier.


Ja leider ist Ebbe. Um 12:30 bei der Ankunft war natürlich erst mal Essen angesagt. Nach dem Essen gehen wir zum Strand und hier liegen sie, die Austern-Muscheln, leider ohne Perlen und leer. Trotzdem packt die Carolin sofort wieder das Sammelfieber und ich erkläre, das die Nutzlast unseres Fahrzeuges langsam an die Grenzen kommt.


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"Ach Papa" höre ich und bekomme einen ganz lieben und treuen Augenaufschlag unserer Tochter geschenkt, dem man als Papa nicht widerstehen kann.....

Unseren Kaffee, bzw. Tee genießen wir draußen in der Sonne und haben abermals den Frühling gefunden.

 


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Für heute wird wohl Schluss sein. Schließlich kommt nachher auf RTL das Osterspezial Ice Age 2, den wollen wir uns anschauen. Mal schauen, was die Batterien so dazu sagen. Ggf. müssen wir dann morgen weiter auf einen Campingplatz mit Stromanschlüssen, der sich aber in Sichtweite direkt nebenan befindet.

 

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Nach dem gestrigen Abend wissen wir, dass 2 Stunden TV mit Sat kein Problem sind, denn Ice Age 2 auf RTL fanden wir toll. Heute morgen ist nebean ein Flohmarkt und wir beschließen an dem tollen Ort noch einen weiteren Tag zu bleiben. Zumal es heute windstill, sonnig und schön angenehm warm ist.


Das ist somit ideal für eine Radtour. In einem Ort treffen wir auf eine Schmusekatze, die von Carolin natürlich direkt liebt gehabt wird.


Unsere weitere Tour führt uns ein wenig über die Insel und an der Küste entlang. Bei herrlichem Wetter und Sonnenschein genießen wir den Pausentag ohne Programm.


Ob das wohl nasse Füße gibt?



Naja auf jeden fall gibt das Flecken. Ein lecker Crepes mit Schokolade.


Nach der Tour essen wir ein Briocche in der Sonne hinter dem Womo in der Sonne. Ruhig lassen wir den Tag ausklingen, denn morgen geht es weiter. Wir müssen langsam weider den Weg Richtung Nord-Osten, also Heimat,  einschlagen.

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