Ostern 2014

Oh je was für ein trotzloses Wetter, es regnet und zwar richtig. Nach dem V/E bin ich erstmal richtig nass - Carolin fragte schon, ob Sie das Schampoo rausreichen soll. Also fahren wir erstmal weiter Richtung Osten.

Dauerregen am Stück, Zeit für den nächsten Stop um nass zu werden.

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Kurz vor Brighton erreichen wir passend zur Mittagszeit einen großen Tesco und machen Frusthopping.

brittisches Katzenfutter

Auch den Katzen daheim packen wir mal etwas aus der englischen Küche ein, bevor es weitergeht - das Wetter bessert sich nicht und so ist der Weg vom Ausgang bis zum Auto wieder eine Dusche.

Auch an der abgebrannten Seebrücke n Hastings wollen wir wegen dem Wetter nicht anhalten.

Erst in der Grafschaft Kent wird das Wetter trocken und geht aber

bei Dover in heftigen Nebel über. Unser Versuch auf einige Fähren vorher umzubuchen scheitert kläglich - vor 0:00 Uhr ist nichts mehr frei und selbst die soll dann 90 Pfund kosten. Also bleiben wir eine Nacht in Dover und

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beenden um 19:30 Uhr unsere heutige Fahrt.

Frech stellen wir uns auf den Bus Parkplatz vom Schloss in Dover. Lt. Beschriftung dürfen hier weder LKW noch PKW stehen, wir sind aber beides nicht. Und von 18:00 bis 9:00 Uhr ist der Platz sogar gebührenfrei. In der Zeit des Berichts sind hier ca.: 10 Polizeiautos vorbeigefahren und haben nicht gehalten, um uns zu vertreiben - obwohl wir sichtbar direkt an der Hauptstraße stehen. Inzwischen hat sogar ein Tesco Fahrer hier seinen LKW geparkt. Wir sind also guter Dinge hier die ganze Nacht über stehen zu können ohne das man uns vertreibt. Wir werden berichten. Morgen um 10:00 Uhr geht dann unsere geplante Fähre.

Eine kurze Nacht ist das.

Im Zeichen der Burg und mit

 Wenig Verkehr

Um 5:30 Uhr ist die Nacht um, denn wir wollen zum Hafen. Diesmal ohne GPS-Log.

Die Einfahrt zum Hafen mit

dem letzten Sprit, denn in Frankreich tankt es sich günstiger.

So stehen wir trotz 10:00 Uhr Buchung auf der 8:00 Uhr Fähre als erstes, denn wenn Platz ist kann man bei DFDS ohne Zusatzkosten eine Fähre früher oder später fahren :-)

Und stellen fest das wir von 6 GB Datenvolumen in GB innerhalb von 2 Wochen, trotz reichlich Mails, Whatsapp und Threema Nachrichten auf 3 Smartphones, Internetsurfen mit Laptop inkl. Bilderupload und Webseitenerstellung nur 3,8 Gb Daten verbraucht haben und diese 2.2 Gb Rest wohl ungenutzt bleiben werden, da wir in 76 Tagen nicht zurückkehren werden auf die Insel

Die See ist heute unruhig und etwas wackelig, aber durchaus machbar.

Nach 2 Stunden öffnet sich die Luke und es geht in Frankreich von Bord.

Nahe bei der Fähre gibt es diese Tankstelle - aber aus unserer Erfahrung ist die immer zu teuer und diesmal

Ist der Unterschied sogar 12 Cent pro Liter bei gerade mal 3 km weiterem Weg - aber kein Umweg, sondern nur nicht der direkte Weg auf die Autobahn sondern daneben her.

Jetzt geht es dann los und mit vollem Tank erreichen binnen weniger Minuten Belgien und auch

bald schon sehen wir die Skyline von Köln und haben es trotz letzten Ferienwochenende völlig ohne Stau geschafft

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um 18:00 Uhr an unserem Heimatstandort wieder anzukommen.

Wie war es? Na klar schön, auch wenn wir

In Dover wieder mit der Eule aus dem Fährhafen nach draußen geschickt wurden. So ist das Land in seiner Vielfalt hervorragend und auch wenn die touristischen Preise schon mächtig angezogen haben, so sind die Ziele für Besucher keineswegs überlaufen und auch Deutsche trifft man eher selten.

Wir mögen dieses Land, wo man die Milch und Bier noch in Pint verkauft.

wo Rindfleisch in den Pastys "geminzt" wird - Nein nicht wirklich "minced beef" steht für Rinderhack, aber sonst ist GB schon recht minzig unterwegs

und es Scheibletten (diesen Pseudoschmelzkäse einzeln verpackt) in Schokoladengeschmack gibt. England wir werden wiederkommen. Diesmal waren es für uns insgesamt 2586 km, die wir für diese Ostertour zurückgelegt haben. Die stressige Stadt London am Anfang zu erledigen war genau das richtige - daher ist uns die Rückfahrt von Cornwall einfacher gefallen und das Wetter hat uns den Abschied auch nicht erschwert, aber während fast der ganzen Zeit Trockenheit und blauen Himmel beschert. Technische Ausfälle hatten wir auch fast keine, außer zwei ausgebrochener Schrauben, was über völlig unkristisch war - so bin ich wenigstens mal in einem brittischen Baumarkt gewesen - und eine meiner Klapppedalen am Bike ist jetzt nur noch klapp und muss wohl getauscht werden.

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