Ostsee / Sommer

RUHETAG

 

Heute haben wir uns mal einen Tag Pause gegönnt. Da der Platz sehr gut, wenn auch recht teuer, ist. Hier haben wir es nur ein paar Meter bis zum Strand, die Duschen sind gut und es gibt eine Waschmaschine, sowie eine Trockner zu polnischen Preisen. Somit entscheiden wir heute wird hier noch ein Tag Pause gemacht und Petra kann man kurz Handtücher durchwaschen.

 

 

Carolin und ich ziehen durch den Ort und schauen, was es alles an Dingen gibt, die die Menschheit nicht braucht. Und entdecken diesen leckeren Grill, wo gerade frisch aufgelegt wurde. Das wird dann wohl unser Mittagessen werden.

 

 

nachdem Carolin sich noch einen Hut gekauft hat, gehen wir mal am Strand vorbei.

 

 

Schauen uns das Rettungsboot der Lebensretter kurz an und entdecken

 

 

die Temperaturtafel. auch wenn wir nicht wissen, was Wasser und was Luft, so ist doch beides recht gleich.

 

 

Jetzt geht es aber erstmal zu dem leckeren Mittagessen und mit Mama einmal an allen Straßenhändlern vorbei, die wir vorhin schon alleine begutachtet haben.

 

 

Carolin lässt sich dann einen grünen Strang Nylon ins Haar einflechten und findet das ganz toll.

 

 

zurück am Campingplatz ist es immer noch trocken

 

 

und wir entdecken ein Stück blauen Himmel.

 

 

also schnell die Badesachen gepackt und ab

 

 

an den Strand unter den Sonnenschirm.

 

 

wir machen den ersten Wassertest....

 

 

bevor wir uns in die Fluten stürzen. War schon kalt das ganze Spiel. Aber es hat Spass gemacht. Petra hatte schon das Mittagessen nicht so recht vertragen, aber Carolin und ich sind dann nochmal los, um uns einen Riesenkebap zu genehmigen, der kostet nur 9 Zt knappe 2,50 Euro muss aber mit der Gabel gegessen werden, da man den nicht so in den Mund bekommt, dann heißt es aber schnell zurück ins Wohnmobil, denn der Regen kommt mit voller Wucht zurück. Eigentlich wollte ich nochmal so ein leckeres Eis, aber Carolin hat schon bei dem halben Döner kapituliert, weshalb ich diese Hälfte auch noch esse und dann auch kein Eis mehr schaffe. Bei Regen verbringen wir den Abend dann im Wohnmbil und planen morgen den Sprung zurück nach Deutschland.

 

So ein Ruhetag tut gut, aber wir müssen langsam weiter Richtung Westen

 


 

vorher noch den Wassertank auffüllen.

 

 

dann geht es los.

 

 

Oh diese Mautbrücken.....Ich hatte uns ja extra registriert. Wir haben auch viele dieser Mautbrücken gesehen, aber nirgendwo Schilder mit Hinweis auf die Mautpflicht und schon gar keine Stellen, wo man sich seine Mautbox hätte holen können. Ich fürchte da kommt noch was auf uns zu. aber es hilft nichts wir sind inzwischen ja schon ohne durch drei dieser Brücken gefahren. jetzt ist es eh zu spät. Wir lassen uns mal überraschen und müssen uns den Strafzettel dann vermutlich von Anna (unserer Nachbarin die Polin ist) übersetzen lassen.

 

 

Jetzt freuen wir uns erstmal den Grenzort erreicht zu haben. Und hoffen weiter, denn unser Navi meinte, da kommt Ihr nicht nach Ahlbeck. Das LKW Navi war der festen Überzeugung wir hätten die 300 km um das Stettiner Haff fahren müssen um nach Ahlbeck zu kommen.

 

 

Nun müssen wir aber erstmal tanken, und finden es witzig, das man die Menge nicht in Litern sondern in dm³ misst.

 

 

Bei den Schildern mit der Durchfahrt verboten und unseren mangelnden Polnischkenntnissen wird uns etwas Angst, das uns die Fähre nicht mitnimmt. Zumal wir schon andere Strecken mit 3,5 to Sperrung hatten.

 

 

Bei der Auffahrt auf die Fähre wird klar - 15 to Achslast, dann dürfen wir mit unseren 4 to Gesamtlast erst recht drauf. Es folgt der nächste bange Moment. Reichen unsere Zloty für die Überfahrt. Eine Preisliste haben wir nirgendwo gesehen.

 

 

Wir bekommen einen Platz und setzen über

 

 

auf einer solchen Fähre.

 

 

Dann geht es wieder runter, und das nicht geordnet, sondern jeder fährt wann und wie er will. Bezahlt haben wir übrigens nichts. Wir haben auch niemanden gesehen, der hätte Geld von uns haben wollen.

 

 

 

Komisch finden wir das man in den Innenstadtbereich von Swinoujscie nicht mit Pferdefuhrwerken darf, machen uns darüber aber noch keine Gedanken.

 

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Wir wählen den Campingplatz und bleiben somit doch noch eine Nacht in Polen, da es hier recht günstig ist.

 

 

Vor dem Stadtrundgang studieren wir kurz den Stadtplan.

 

 

Der Strand ist heute bei sonnigen Wetter völlig überfüllt.

 

 

Carolin möchte gerne nochmal so einen Kartoffeltwister essen

 

 

und wir schlendern dann die Uferpromenade entlang.

 

 

bevor wir uns wieder gemeinsam für ein solches leckeres Schaschlik entscheiden. Das wir übrigens vom Spieß abgenommen und man bezahlt überall nach Gewicht. Eine Eichung konnte ich an den Waagen aber nicht finden.

 

 

dann schlendern wir noch durch den Polenmarkt im Grenzbereich. Hier sind wir etwas enttäuscht, denn alles ist bereits in Euro ausgezeichnet und hier werden wir erstmal angesprochen zu kaufen. Ansonsten haben uns die Märkte in Polen sehr gut gefallen, denn man wurde nicht angesprochen, sondern musste die Leute auffordern zu kommen, wenn man eine Frage hatte. Und Zigaretten, der Hauptartikel des Polenmarktes ist eh nicht unser Ding, da wir seit einigen Jahren überzeugte Nichtraucher sind.

 

 

So sehen übrigens die Eingänge in die Märkte aus, denn ausgeschildert sind diese Märkte nicht, da dort auch einiges an illegalem Verkauft wird. So konnte man z.Bsp. für 3 Euro schon den gerade erst im Kino angelaufen Harry Potter auf DVD bekommen (abgefilmt und schwarz gebrannt natürlich). Nein den haben wir nicht gekauft. Wir haben dort garnichts gekauft, da wir Konsumtechnisch schon ziemlich abgefüllt sind. Was also jetzt machen mit den restlichen Zloty?

 

 

Wir nehme uns eine Kutsche, aber nicht die Standardroute zurück zur Grenze, sondern in die Innenstadt. etwas gehandelt, dann reichten unsere Zloty auch dafür.

 

 

Und meine beiden Damen sind hochzufrieden und glücklich.

 

 

So geht es wild durch die Stadt, immer vorbei an den verbotenen Straßen für Pferdefuhrwerke kreuz und quer, bis

 

 

Uns die beiden Kutscher-Damen in der Nähe des Zentrums aussteigen lassen.

 

 

Wir gehen noch ein Stück am Wasser entlang, denn hier soll es ja die Forts gehen.

 

 

Ja wo gehen wir denn mal hin..

 

 

nirgendwo wirklich hinein, denn es sind nun keine Zloty mehr übrig und so interessant, wie in den Büchern beschrieben scheint es auch nicht zu sein.

 

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So beenden wir unsere Tour durch Swinoujscie nach 13 km noch im trockenem, denn am Abend am Womo fängt es wieder an zu regnen. Morgen geht es dann aber endlich die paar Meter über die Grenze.

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